Abschlussbericht: das war die Studytour 2016

Auch zwei Jahre nach der Annexion der Krim ist hybride Kriegsführung weiterhin im sicherheitspolitischen Fokus. Zudem erscheint eine perspektivische Lösung des langanhaltenden bewaffneten Konflikts in Syrien und Irak in Anbetracht der enormen Anzahl beteiligter staatlicher und nicht-staatlicher Akteure weiterhin ungewiss. Die dadurch bedingten Flüchtlingsbewegungen sowohl in den unmittelbaren Nachbarländern bis hin nach Europa stellen in erster Linie eine humanitäre Herausforderung dar. Gleichzeitig haben sie sicherheitspolitische Implikationen und erfordern verstärkte internationale Kooperation. Zur Debatte stehen zudem die Auswirkungen des Brexit auf die europäische Sicherheitsstruktur, insbesondere die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union. Aufmerksamkeit gilt zudem, zunehmend auch aus der sicherheitspolitischen Perspektive, der spezifischen Betroffenheit von Frauen in Kriegs- und Krisensituationen, der Beteiligung von Frauen in Friedensprozessen und ihrer Bedeutung für die Stabilität einer Gesellschaft im Wiederaufbau

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Jetzt anmelden für die Studytour 2016 in Brüssel

Die Studytour 2016 wird vom Abend des 01. bis zum Nachmittag des 04. November 2016 findet die diesjährige sicherheitspolitische Weiterbildungsreise nach Brüssel statt. Wir haben 20 Plätze frei und freuen uns auf Eure Anmeldungen!

Das aktuelle Programm und den Anmeldebogen findet Ihr unter dem Text (dafür bitte auf den Titel klicken, damit der gesamte Text angezeigt wird).

Neben einer ganzen Reihe von hochkarätigen GesprächspartnerInnen und spannenden Programmpunkten möchte WIIS.de auch in diesem Jahr die fachliche Expertise und geballte Kompetenz der Mitreisenden in den Vordergrund rücken. Wir wollen die Reise explizit dazu nutzen, voneinander zu lernen und aktiv eigene Perspektiven und Fähigkeiten einzubringen. Außerdem packen wir unsere bewährten Formate After Work, Intern und Talks mit in den Reisekoffer, um die Arbeit von WIIS.de auch auf internationaler Ebene zu präsentieren. Wir sind also insbesondere auf der Suche nach Teilnehmerinnen, die kleinere oder größere Moderationsbeiträge und Hintergrundbriefings bestreiten möchten. Ebenso freuen wir uns über Eure Bereitschaft, die Reise als Fotografin, Live-Tweeterin oder Ko-Autorin des Reiseberichtes zu unterstützen.

Für die Anmeldung füllt Ihr bitte bis zum 30. August 2016 den Anmeldebogen aus und übersenden ihn gemeinsam mit einem kurzen CV per Email an studytour@wiis.de. Unter dieser Emailadresse erreichen Ihr uns auch für Rückfragen und weitere Informationen.

Da die Bundesregierung mit dieser Reise Multiplikatorinnen fördern möchte, bitten wir um Verständnis dafür, dass Anmeldungen von WIIS.de-Mitgliedern, die nicht für Bundeseinrichtungen tätig sind, bevorzugt Berücksichtigung finden werden. Ebenso weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Eure Teilnahme den gesamten Tagungszeitraum umfassen sollte. Eine Mitgliedschaft bei WIIS.de ist erwünscht, aber keine zwingende Voraussetzung. Wir sind bemüht, Euch zeitnah eine Teilnahmebestätigung zukommen zu lassen. Die Teilnehmerinnen müssen lediglich die Anreise und Teile der Verpflegung selbst organisieren und zahlen, da auch in diesem Jahr das Bundespresseamt und WIIS.de die Fahrt sehr großzügig unterstützen.

Wir freuen uns auf eine spannende Reise!

Euer Studytour Team: Lisa Scholz und Johanna Meier und Tanja Kilper

Studytour 2015 - Reisebericht

Russlands hybride Kriegsführung in der Ukraine, der Bürgerkrieg in Syrien und die immensen Flüchtlingsströme in Richtung Europa stehen derzeit im Fokus des deutschen und europäischen sicherheitspolitischen Diskurses. Auch für die 20 Teilnehmerinnen der WIIS-Studienreise 2015 standen diese globalen Herausforderungen und insbesondere die neuen sicherheitspolitischen Strategien der deutschen Bundesregierung, der Europäischen Union und der NATO im Mittelpunkt der interessanten und aufschlussreichen Reise nach Brüssel.

Im Reisebericht von Lisa-Marie Becker und Louise Biermanski blicken die Autorinnen nochmals auf die Reise vom 13. bis 16. September 2015 zurück. In diesen Tagen konnten die Teilnehmerinnen bei Treffen mit hochrangigen deutschen und internationalen Vertretern der EU und der NATO sowie Vertretern aus Wissenschaft und Presse spannenden Vorträgen folgen, Einblicke in die Arbeitsgebiete der Referenten erhalten und im direkten Austausch lang gehegte Fragen diskutieren. Mit der Durchführung Gruppeninterner Briefings und der Moderation der Hintergrundgespräche und Diskussionen nahmen die Teilnehmerinnen auch in diesem Jahr eine aktive Rolle ein.

Besondere Freude hat uns auch wieder der aktive Austausch mit unseren Partnern vor Ort gemacht. Bei einem After Work mit unserer Schwesterorganisation WIIS Brüssel (Bilder), einem Talk mit der Hanns-Seidel Stiftung Brüssel (Bericht) und einem Intern bei und mit der Friedrich-Ebert Stiftung haben unsere WIIS.de-Formate überzeugt und waren für unsere sowie die ExpertInnen vor Ort ein großer Gewinn!

Brüsselreise 2015 ++ ausgebucht ++

Die diesjährige sicherheitspolitische Studienreise findet vom 14. bis 16.09. statt und wird sich neben verschiedenen Foren und Akteuren deutscher Außen- und Sicherheitspolitik auch der Frage einer europäischen Sicherheitsstrategie widmen. Wir freuen uns auf spannende Gespräche im NATO-Hauptquartier, einen WIIS-Talk mit der Hanns-Seidel-Stiftung, anregende Diskussionen bei der deutschen EU-Vertretung, EU-Parlamentariern, dem EAD und auf ein ganz besonderes WIIS-After-Work mit den Kolleginnen von WIIS.be und dem German Marshall Fund. Außerdem werden wir ein Intern bei der Friedrich-Ebert-Stiftung haben und uns über die Medienarbeit des ZDF in der europäischen Hauptstadt informieren.

--- Ausgebucht ---

Wenn WIIS.de eine Reise tut - Rückblick auf die Studytour 2014

Die Teilnehmerinnen der Studienreise im Europäischen Rat

Vom 21. bis zum 24. September reiste wie auch schon in den zwei vorangegangenen Jahren eine Gruppe von 20 WIIS.de-Mitgliedern in die europäische Hauptstadt, um sich mit ebenso vielen Vertretern internationaler Organisationen, der Bundesregierung sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren über Kernfragen europäischer und internationaler Sicherheit auszutauschen.

Unterstützt vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und dank einer Vielzahl engagierter Partner vor Ort gelang es auch in diesem Jahr, ein inhaltlich hoch anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Darüber hinaus boten unterschiedliche Formate ausreichend Gelegenheit für die Vernetzung der Teilnehmerinnen untereinander, sei es beim gemeinsamen Abendessen in der historischen Brüsseler Altstadt, sei es beim kurzweiligen Workshop zur politischen Kommunikation. Hintergrundgespräche und Öffentliche Diskussionen ermöglichten es den Teilnehmerinnen auch immer wieder, mit internationalen Fachleuten und Mitgliedern unserer Partnerorganisationen vor Ort ins Gespräch zu kommen.