
Mein Weg zu Women in International Security hat viel mit meinem starken Interesse an Sicherheits- und Außenpolitik zu tun. Durch meine Arbeit im Bundestag und im Umfeld der Bundesregierung habe ich erlebt, wie zentral diese Fragen für unsere Zeit sind und wie wichtig es ist, dass Frauen und gerade auch Frauen mit Migrationsgeschichte ihre Perspektiven in dieses Feld einbringen. Ich möchte aktiv dazu beitragen, Politik vielfältiger und weiblicher zu gestalten.
Mich interessieren besonders sicherheitspolitische Themen: die Rolle der NATO und Europas Verteidigungsfähigkeit in einer multipolaren Welt, Fragen der Bündnissolidarität und Lastenteilung, hybride Bedrohungen, der Umgang mit autoritären Staaten sowie die Verbindung von Verteidigungspolitik mit Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik. Auch feministische Außen- und Sicherheitspolitik spielt für mich eine wichtige Rolle: Vor allem im Hinblick darauf, wie sie konkrete politische Prozesse beeinflussen kann.
Zurzeit arbeite ich als studentische Mitarbeiterin im Bundestagsbüro der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dort begleite ich parlamentarische Abläufe, Kommunikationsprozesse und inhaltliche Vorbereitungen. Gleichzeitig engagiere ich mich in Projekten der Demokratiebildung, insbesondere mit den Schwerpunkten Antirassismus und Antidiskriminierung.
Was ich mir hier wünsche, ist ein Safe Space: einen Ort, an dem Frauen sich über Sicherheit und Verteidigungspolitik austauschen, voneinander lernen und gemeinsam Ideen entwickeln können.
Ich bringe umfassendes Wissen über das politische und parlamentarische Geschehen mit, wissenschaftliches Know-how aus meinem Studium der Rechts- und Politikwissenschaft sowie praktische Erfahrungen in Social Media, Öffentlichkeitsarbeit und politischer Kommunikation.
In meiner Freizeit lese ich viel, mache Yoga und Pilates und widme mich dem kreativen Schreiben.
Hier kommt ihr zu meinem LinkedIn Profil.
#95 - 10.09.2025